Schulterschmerzen meist in der Nacht

April 2013
Einschlafen und mitten in der Nacht durch quälende Schmerzen in Arm, Schulter und Nacken aufwachen – darunter leidet jeder zehnte Deutsche. Fachärzte vom orthonet-NRW empfehlen bei häufig auftretenden Schulterschmerzen ausführliche Untersuchungen beim Orthopäden, um Ursachen zu ergründen.

Es gibt viele Erkrankungen, die Schulterleiden auslösen. Meist treten die Beschwerden nachts auf, weil sich der Spalt im Schultergelenk durch Verkalkungen, Sehneneinrisse oder das sogenannte Engpass-Syndrome verkleinert. Dadurch entsteht Druck auf Nerven sowie Schulterweichteile und lässt Betroffene vor Schmerzen aufschrecken. Tagsüber verschwinden Beschwerden oft, denn dann hängen die Arme kiloschwer am Körper herunter, vergrößern den Gelenkspalt und verringern somit den Druck in der Schulter.
Um den Ursachen auf die Spur zu kommen, setzen Orthopäden eine umfassende körperliche Untersuchung der Schulter ein und begutachten gegebenenfalls mit Ultraschall, Röntgen oder Kernspintomographie das Gelenk. Oft hilft Leidgeplagten schon eine konservative Behandlung mit Medikamenten, Injektionen und Bewegungstherapie. Bringen diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg, lässt sich eine Operation meist nicht umgehen. Wer früh genug einen Orthopäden aufsucht, kommt häufig um eine OP herum.


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