Sommer: Sportarten im Rücken-Check

Juni 2011
Bewegung ja, aber richtig. Im Sommer verwandeln sich selbst Sportmuffel häufig in Bewegungsprofis. Wer jedoch bereits vor dem Urlaub unter Rückenproblemen leidet, sollte sich genau überlegen, welche Sportart er wählt.

Einige fördern sogar die Entstehung von Rückenschmerzen, unter denen immerhin 80 Prozent der deutschen Bevölkerung regelmäßig leiden. Generell gilt: Alles was im Wasser stattfindet, eignet sich besonders. Wasserball, Tauchen und Schwimmen stärken Muskeln, ohne Gelenke zu belasten. Von Sportarten auf dem Wasser wie Segeln, Surfen, Rafting oder Rudern lassen Menschen mit Rückenproblemen am besten die Finger. Bewegungsabläufe dieser Sportarten fördern meist die Entstehung sogenannter muskulärer Dysbalancen. Muskeln bilden sich hier nur auf einer Seite der Wirbelsäule aus, was zu Fehlbelastungen führt, die Rückenschmerzen verursachen. Im Gegensatz dazu wirken Sportarten wie Wandern, Joggen oder Radfahren Wunder - nicht nur in Sachen Ausdauer. Gleichzeitige Bewegungsabläufe stärken das Muskelkorsett unseres Rückens ideal, ohne Gelenke dabei zu belasten. Für Übergewichtige eignet sich Nordic Walking, da es neben Rücken auch Arme und Beine und damit den ganzen Körper trainiert. Für jüngere Sportbegeisterte stellt Inline-Skating eine gute Alternative dar, wenn sie dabei Haltung bewahren.


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