Osteoporose: wenn Knochen brüchig werden

November 2011
Osteoporose entwickelt sich schleichend und beginnt daher oft unbemerkt. Viele Betroffene erfahren erst nach einem Knochenbruch von ihrer Krankheit. Bundesweit leiden rund acht Millionen Menschen an Osteoporose, Frauen etwa fünfmal häufiger als Männer – meist ohne es zu wissen. Je früher Mediziner aber den sogenannten Knochenschwund erkennen, desto besser schlägt die Therapie an.

Bei frühzeitiger, orthopädischer Behandlung lässt sich die abnehmende Knochendichte sogar umkehren. Um Osteoporose festzustellen, genügt manchmal schon eine einfache Knochendichtemessung. Oft geben aber auch Computertomografien, bestimmte Blutuntersuchungen oder Mobilitäts-Tests durch einen Orthopäden Aufschluss. Kommt der Facharzt zu einer entsprechenden Diagnose, stellen spezielle Medikamente einen wichtigen Bestandteil der Therapie dar. Es gibt inzwischen eine Reihe von Arzneimittelsubstanzen, die gezielt den Knochenabbau stoppen, ihren Aufbau anregen und so vor schmerzhaften sowie folgenreichen Brüchen schützen. Durch eine frühzeitige fachliche Behandlung lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung bei vielen Patienten erfolgreich aufhalten, das Risiko für Komplikationen verringern und sogar eine erneute Zunahme der Knochendichte erreichen.


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