Haltung bewahren: Tipps für rückengesunde PC-Arbeit

Mai 2012
Verspannungen, Kopfschmerzen und Durchblutungsstörungen – alltägliche Leiden vieler „Schreibtischtäter“. Wenn die Körperhaltung nicht stimmt, macht die sitzende Tätigkeit am PC-Arbeitsplatz krank. Jeder Dritte Ausfall im Büro geht auf die Folgen falschen Sitzens zurück.

Eine ergonomisch korrekte Sitzhaltung und Ausrichtung des Arbeitsplatzes wirkt sich hingegen positiv auf Muskeln und Gelenke aus. Neben dem Einhalten des 90-Grad-Winkels zwischen Arme und Tischplatte sowie zwischen Ober- und Unterschenkel raten Orthopäden, mit aufgestützten Unterarmen zu tippen, um Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich zu vermeiden. Ganz wichtig ist auch: Monitor nie schräg zum Körper aufstellen, da diese Ausrichtung eine dauerhafte Drehung des Kopfes verursacht und Bandscheiben im Halswirbelbereich abnutzt. Übereinanderschlagen der Beine quetscht Sehnen, Bänder und Nerven ein und führt in vielen Fällen zu Taubheitsgefühlen und einer schiefen Beckenstellung. Mindestens so wichtig wie die Sitzposition an sich ist es, immer wieder Dynamik in die Arbeitsabläufe zu integrieren. Büroarbeiter sollten deshalb zwischendurch möglichst oft aufstehen, gehen, sich dehnen und strecken.


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