Wie eine Last auf den Schultern: Zervikalsyndrom

September 2012
Häufige Auslöser der Nacken- und Schulterschmerzen sind Störungen der gelenkigen Wirbelverbindungen durch einseitige Belastung oder psychischen Stress. Monotone Sitzhaltungen und ein Mangel an ausgleichender Bewegung führen zu Muskelverspannungen, die oft nicht mehr von alleine abklingen. Manchmal liegen aber auch seelische Probleme wie die sprichwörtliche Last auf den Schultern und lösen muskuläre Blockaden aus.

Die Therapie des Zervikalsyndroms zielt vor allem darauf ab, die verspannte Muskulatur zu lockern und so Schmerzen zu beseitigen. Je nach Schwere und Art setzen Orthopäden entweder auf physikalische Anwendungen, die entkrampfend wirken, oder wenden manualtherapeutische Behandlungen an. Als langfristige Maßnahme eignet sich ein gezieltes, aktives Wirbelsäulen-Training zur Stärkung betroffener Muskelgruppen. Zudem lassen sich so Techniken erlernen, mit denen Betroffene selbst die Beweglichkeit des Kopfes verbessern und durch gezielte Übungen mehr Aktivität in den Alltag integrieren.


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